Hier beantworten wir die am häufigsten gestellten Fragen:

Ich habe kein Süddach! Lohnt es sich für mich überhaupt,Photovoltaik oder Solarthermie einzusetzen?

Sollte ich aus technischen oder kostenbedingten Gründen mit der Anschaffung einer Photovoltaik- oder Solarthermieanlage lieber noch warten?

Was kostet eine Photovoltaikanlage?

Was kostet eine Solarthermieanlage?

Erzeugt die Herstellung einer Photovoltaikanlage mehr CO2 als durch sie eingespart wird?

Habe ich ein "Sondermüllproblem", sollte ich meine Photovoltaikanlage einmal abbauen?

Erzeugt eine Photovoltaikanlage "Elektro-Smog"?

Ich habe kein eigenes Haus oder völlig ungeeignete Dachverhältnisse. Kann ich Photovoltaik trotzdem nutzen?

Was spricht gegen eine Photovoltaikanlage?

Wie effektiv ist Photovoltaik überhaupt?

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Ich habe kein Süddach! Lohnt es sich für mich überhaupt,
Photovoltaik oder Solarthermie einzusetzen?

Heutzutage können Photovoltaikanlagen bei gleichen Grundvoraussetzungen auch problemlos auch auf reinen Ost- oder West-Dächern wirtschaftlich betrieben werden - im Regelfall erwirtschaftet eine solche voll nach Osten oder Westen ausgerichtete Anlage lediglich etwa 15% weniger Ertrag, als eine gleichwertige Anlage bei einem Süddach!

Ganz genau genommen liegt der "Hotspot" für eine Photovoltaikanlage übrigens bei +7 Grad Südabweichung, also ganz leicht nach Westen eingedreht!

Bei einer Solarthermieanlage zieht man eher die Südost- bis Westausrichtung vor, da gerade in unseren Gefilden im Osten morgens häufig Nebel auftritt - eine Solarthermieanlage nutzt die Wärmestrahlung der Sonne, die durch Nebel reduziert wird.

Eine Photovoltaikanlage hingegen arbeitet nur mit Licht - also auch bei diffusen Lichtverhältnissen.




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Sollte ich aus technischen oder kostenbedingten Gründen mit der Anschaffung einer Photovoltaik- oder Solarthermieanlage lieber noch warten?

Die Überlegung, lieber auf noch kostengünstigere Photovoltaikanlagen zu warten kann sich als "Milchmädchenrechnung" erweisen, da die Einspeisevergütung für selbst produzierten Strom jedes Jahr etwas gesenkt wird - und zwar im Verhältnis stärker, als die Anlagenpreise sinken!

Die Technik ist ausgereift. Die Hersteller geben inzwischen auf die Photovoltaikmodule eine Leistungsgarantie zwischen 20 und 25 Jahren (d.h. die Module erwirtschaften nach dieser Zeit immer noch mindestens 80% des Ertrages, den sie bei Inbetriebnahmen erzeugten) und auch beim Wechselrichter und bei den Kabeln sind entsprechend lange Garantiezeiten möglich. Darüberhinaus sind die Finanzierungsmöglichkeiten bei den Banken derzeit äußerst zinsgünstig.

Hinzu kommt, dass Sie jeden Tag, an dem Sie die Sonne ungenutzt auf Ihr Dach scheinen lassen, schlichtweg bares Geld verschenken!

Bei einer Solarthermieanlage ist die Sachlage ähnlich. Hier spielt allerdings auch noch die Preissteigerung bei Öl, Gas und Holz mit hinein - jede Preissteigerung macht Ihre Solarthermieanlage letztlich wirschaftlicher, aber das Einsparungsverhältnis bleibt dennoch gleich - hier stellt sich einfach die Frage: Wollen Sie jetzt Heizkosten sparen, oder lieber "später"?

In jedem Fall verschenken Sie mit "Warten" bares Geld – wer wartet wird also nicht unbedingt als "bewunderter Sieger" durch's Ziel gehen...



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Was kostet eine Photovoltaikanlage?

Diese Frage bekommen wir häufig gestellt. Ein seriöser Fachmann wird Ihnen allerdings keine Pauschalauskunft geben können. Genauso können Sie Ihren Autohändler fragen "Was kostet ein Auto?" Wer hier gar telefonisch mit Zahlen um sich wirft, nennt einfach nur "Hausnummern", die selten der Realität entsprechen. Auch der häufig genannte Preis "pro kWp" (Kilowatt Peak) ist alleinstehend mit großer Vorsicht zu genießen. Alleine sagt er noch nichts über Flächenbedarf, Wirtschaftlichkeit oder die Qualität der Anlage aus. In so manchen Angeboten der Tagespresse wird gerne dieser Wert kombiniert mit einer unrealistischen Sonnenstundenzahl ins "Preisrennen" gebracht, z.B. mit der Rand-Bemerkung "bei 2000 Sonnenstunden/Jahr". Dieser Wert ist haltlos: Die Banken in Bayern erkennen nur den (gesicherten) Wert von 950 Sonnenstunden/Jahr an. laut deutschem Wetterdienst wurden in den letzten Jahren im Schnitt 1200 Sonnenstunden jährlich verzeichnet.

Um eine qualifizierte Aussage über die Realisierbarkeit und Rentabilität einer Anlage machen zu können, ist ein Vorort-Termin unabdingbar, denn was bei Ihrem Nachbar vielleicht richtig wäre, kann bei Ihnen genau das Falsche sein. Warum? Häuser unterscheiden sich in ihrer Ausrichtung, Dachneigung, Freifläche, Aufbauten und Verschattungssituationen. Hinzu kommt die Vielfältigkeit der Photovoltaik-Module, die sich auch hier nach Größe, Leistung und Typ unterscheiden. Wir ermitteln für Sie die optimalen Produkte, die sich exakt für Ihre Gesamtsituation, Wünsche und Anforderungen eignen.



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Was kostet eine Solarthermieanlage?

Siehe vorherige Frage "Was kostet eine Photovoltaikanlage?". Kein seriöser Solarprofi wird ohne Auswertung der Grundvoraussetzungen eine Aussage treffen.



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Erzeugt die Herstellung einer Photovoltaikanlage mehr CO2
als durch sie eingespart wird?

Definitiv nein! Nach wissenschaftlichen Auswertungen ist eine Photovoltaikanlage bereits nach einer Betriebszeit von 5 bis 8 Jahren "CO2-Neutral" und mit jedem Folgejahr ersparen Sie der Umwelt diese Belastung völlig.



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Habe ich ein "Sondermüllproblem", sollte ich meine
Photovoltaikanlage einmal abbauen?

Das ist ein weit verbreitetes Vorurteil, das aufgrund fehlender Informationen entsteht.

Im Regelfall verwendet man heutzutage entweder poly- oder monokristalline Module, die flächenbezogen meist mehr Leistung erbringen als andere Lösungen. Eine Photovoltaikanlage mit solchen Modulen besteht vollständig aus Wertstoffen (Kupfer, Stahl, Aluminium, Glas und Silizium), die Ihnen schon heute jeder Schrotthändler entsprechend vergütet. Den wertvollsten Stoff stellt dabei das Silizium dar, da es aufgrund seines Reinheitsgrades noch mehrmals für neue Photovoltaik-Module eingesetzt werden kann.

In der Vergangenheit gab es durchaus Anlagen, die (sollten sie einmal abgebaut werden) Sondermüll darstellen - allerdings handelte es sich (einfach erklärt) dabei meist um Anlagen mit sogenannten "Dünnschicht-Modulen", die, je nach Ausführung, durchaus Problemstoffe enthalten haben. Dünnschichtmodule werden auch heute noch verwendet, allerdings sind hier längst nicht mehr pauschal alle Varianten mit Schadstoffen versetzt. Sollten solche Module Schadstoffe enthalten, müssen die Hersteller bereits in den Garantieleistungen die eventuelle Entsorgung tragen - achten Sie hierbei auf seriöse Anbieter, die diese Thema nicht umgehen!



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Erzeugt eine Photovoltaikanlage "Elektro-Smog"?

Grundsätzlich muss man diese Frage erst einmal mit "Ja" beantworten. Jeder durchflossene Stromleiter erzeugt ein Magnetfeld, somit auch alle mit Strom betriebenen oder stromerzeugenden Geräten oder Anlagen - also auch die Leitungen einer Photovoltaikanlage.

Allerdings arbeitet eine solche Anlage bis zum Wechselrichter nur mit Gleichstrom - und bei diesem ist das erzeugte Magnetfeld so schwach, dass es bereits ca. 0,5m bis 2m (je nach Informationsquelle) vom Leiter entfernt schwächer ist als das Erdmagnetfeld, das eine Kompass-Nadel zum ausschlagen bringt. Im Regelfall haben Sie durch in Ihrer Nähe befindliche Elektrogeräte wie z.B. einer trafobetriebenen Halogenlampe, einem Radiowecker oder allein durch das Netzteil des Bildschirms, auf dem Sie gerade diese Seite betrachten sowie durch weitere Netzteile die sich um einen Computerplatz für Drucker etc. befinden, bereits eine wesentlich höhere Belastung, als durch die gesamte Photovoltaikanlage. Diese produziert nur bei Lichteinfall, d.h. in der Nacht wird gar kein Magnetfeld erzeugt.



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Ich habe kein eigenes Haus oder völlig ungeeignete Dachverhältnisse.
Kann ich Photovoltaik trotzdem nutzen?

Natürlich! Heutzutage gibt es sogar Mietdach-Börsen - Sie können Dächer zu festgelegten Bedingungen anmieten und darauf eine Photovoltaikanlage installieren.

Allerdings gibt es dabei meist eine Schwierigkeit: Wenn Sie jemanden fragen, ob er Ihnen sein Dach für ein solches Projekt vermietet, werden die Besitzer meist ganz schnell auf die Vorteile einer eigenen Anlage auf dem eigenen Dach kommen! (Denn die Mieteinnahmen bei Dächern sind verhältnismäßig niedrig).



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Was spricht gegen eine Photovoltaikanlage?

Das einzige Argument, das vielleicht gegen eine Photovoltaikanlage sprechen könnte, finden Sie HIER!



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Wie effektiv ist Photovoltaik überhaupt?

Weltkarte

Ja, hier wird gerne über den Wirkungsgrad von Modulen gesprochen, der natürlich immer möglichst hoch sein soll - allerdings stößt hier die Technik an ihre Grenzen, wie z.B. auch in Ihrem Auto heutzutage lediglich 30% des Kraftstoffes in Fortbewegung umgesetzt werden und der Rest nur in Wärme.

Ein Photovoltaikmodul wird ebenfalls nie 100% der Sonneneinstrahlung "einfangen" können. Heutige, marktübliche Module liegen (je nach Typ) bei einem Wirkungsgrad von 6 bis 18,5%. Auf den ersten Blick scheinen das relativ niedrige Werte zu sein. Betrachtet man aber die Weltkarte mit der gelb markierten Fläche, die, um eine Gesamtversorgung mit Energie zu gewährleisten, mit PV-Anlagen belegt sein müsste, wird klar, wie effektiv diese Art der Energiegewinnung schon heute ist.








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